Papst Franziskus hat im März 2016 im Nachgang zu den beiden Bischofssynoden zum Thema Familie der Jahre 2014 und 2015 das vielbeachtete Nachsynodale Apostolische Schreiben Amoris laetitia vorgelegt. Er hat darin die Erträge des synodalen Weges zusammengefasst und weitergeführt. Er spricht selbst davon, dass das Schreiben so „viele und mannigfaltige Themen“ anspricht, dass es sich nicht dazu eignet, „es hastig ganz durchzulesen“.
Sowohl für die Familien als auch für die in der Familienpastoral Tätigen kann es nutzbringender sein, wenn sie es Abschnitt für Abschnitt geduldig vertiefen oder wenn sie darin nach dem suchen, was sie in der jeweiligen konkreten Situation brauchen. (AL 7)
Das nachsynodale Schreiben Amoris laetitia (2016) hat eine lehramtliche Kurskorrektur eingeleitet und einen Kommunikationsraum eröffnet, über zentrale Fragen von Partnerschaft und Familie auf der Höhe der Zeit nachzudenken. Die Vorgeschichte dazu, Entwicklungen seit der Veröffentlichung und vielfältige Informationen über das aktuelle "Jahr der Familie" finden Sie auf einer Seite der Deutschen Bischofskonferenz.
Die deutschen Bischöfe haben im Jahr 2017 das Wort „Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche‘ – Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral im Licht von Amoris laetitia“ veröffentlicht. Im Bistum Limburg haben wir seitdem ebenfalls sehr intensiv zu den vier dort genannten Themenbereichen mit insgesamt über 40 Expert/innen aus den verschiedensten Arbeitsbereichen beraten. Die von ihnen erarbeiteten Ergebnisse finden sich in der Publikation „AMORIS LAETITIA. Empfehlungen zur Umsetzung im Bistum Limburg“ und münden darüber hinaus in konkreten Umsetzungen und Veröffentlichungen, die auf dieser Internetseite mit dem sechsten Jahrestag der Veröffentlichung von Amoris laetitia insgesamt zu finden sind.
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